Buch PresseInfos
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Sehr geehrte Damen und Herren,

das Team der Öffentlichen Bücherei St. Martin, Rheinbach, freut sich über Ihr Interesse an der Arbeit der Bücherei.
Um Ihnen die Recherche zu erleichtern, sind Links zu verschiedene Themengebieten aufgeführt. Ebenso steht Ihnen Pressematerial zum Download zur Verfügung.
Falls Sie etwas über die Bücherei veröffentlichen, bitten wir um Zusendung eines Belegexemplars für unser Archiv an die unten aufgeführte Adresse.

Ihre Ansprechpartner:

Daniela Hahn, Leiterin
Anne Bennau
Martina Prüser

Öffentliche Bücherei St. Martin
Lindenplatz 4
53359 Rheinbach

Tel. 02226 / 3682
Fax 02226 / 909 9890
koeb_st.martin_rheinbach[at]t-online.de


 
Pressemeldung zu:

Durch Vorlesen zum Lesen

August 2011


Vorlesepate liest einer Gruppe von Kindern vor
Durch Vorlesen zum Lesen
Das Vorlesepaten-Projekt


Rheinbach. Lesen können ist die wichtigste Grundlage für jede Form von Bildung und kultureller Teilhabe. Wie also bringt man Kinder zum Lesen? Es gibt nur einen Weg: Um Kinder zum Lesen anzuregen, muss man ihnen vorlesen. So werden Bücher interessant und Lesenkönnen eine erstrebenswerte Fähigkeit.

Die Öffentliche Bücherei St. Martin, Rheinbach, bietet hier ein großartiges Programm an: die Vorlesepaten. Rund 25 Frauen und Männer zwischen 19 und 75 Jahren engagieren sich in diesem Projekt.

In den Räumen der Bücherei gibt es für Kinder zwischen vier und sieben Jahren die "Reisen ins Geschichtenland". Jeden Donnerstag um 16.30 Uhr geht es los. In einer gemütlichen Nische im Untergeschoss der Bücherei wird vorgelesen. Einmal im Monat gibt es ein Bilderbuchkino. Die Teilnahme für die Kinder ist kostenlos.

Jeden Montag um 16.30 Uhr trifft sich in der Bücherei auch der Kinder-Leseclub. Kinder zwischen sieben und zehn Jahren haben hier Gelegenheit, sich von den Vorlesepaten vorlesen zu lassen, zusammen zu schmökern und sich über Bücher auszutauschen. Die Teilnahme ist ebenfalls kostenfrei.

Seit Einrichtung der Offenen Ganztagsschulen in Rheinbach wird an beiden Grundschulen regelmäßig vorgelesen. Aufgeteilt nach 1. und 2. bzw. 3. und 4. Schuljahr können die Kinder hier jede Woche dienstags eine Stunde lang alten und neuen Geschichten lauschen. Kapitel für Kapitel werden ganze Bücher durchgelesen. So verschwinden Hemmungen, sich an ein ganzes Buch heranzutrauen, von ganz alleine.

Auch in mehrere Kindertagesstätten gehen regelmäßig die Vorlesepaten, um in kleinen Gruppen mit den Kinder zu lesen. Mittlerweile findet hier das Vorleseprogramm sogar mehrsprachig statt, um auch bei Kindern mit Migrationshintergrund Hemmschwellen abzubauen und sie an Bücher heranzuführen.

Die meisten der Vorlespaten sind eher zufällig an diese Aufgabe gekommen, aber alle verbindet die Freude am Kontakt mit Kindern und der Wunsch, Kindern neue Möglichkeiten zu eröffnen. Viele haben selber Kinder oder Enkel und somit schon Erfahrungen im Vorlesen. Einmal die Woche eine Stunde lang vorzulesen, können die meisten auch in einen vollen Tagesplan noch einbauen. Oft sind männliche Vorlesepaten bei den Kindern besonders beliebt, sind sie doch häufig die einzigen männlichen Kontakte und Vorbilder, die die Kinder im Laufe des Tages haben.

Mit kleinen Ritualen werden die Lesestunden eröffnet, um die Aufmerksamkeit der Kinder ganz ins Hier und Jetzt zu holen. Selber Vorlesen lassen und Nachspielen der Geschichten motivieren zum aufmerksamen Zuhören und Hinterfragen. Schwierige oder fremde Begriffe werden erklärt - gerne auch von den Kinder selbst. Die meisten Kinder kommen auf eigenen Wunsch ganz regelmäßig zu den Vorlesestunden, offensichtlich können liebevoll vorgelesene Bücher immer noch mit Fernsehen und Computer konkurrieren. Nur dass der Einsatz der Vorlesepaten hier nicht nur Spaß macht, sondern auch reichlich Früchte für die zukünftige Bildung der Kinder trägt.

Die Vorlesepaten werden von der Bücherei ausgebildet, z. B. in Stimmbildung, damit man nach einer Stunde Lesens noch bei Stimme ist. Auch bei der Auswahl der Bücher werden die Vorlesepaten unterstützt. Regelmäßige Treffen und Austausch von Tricks und Tipps, um die Kinder bei der Stange zu halten, erleichtern die Arbeit. Wenn es gelingt, weitere Lesepaten zu gewinnen, könnte das Projekt auch auf weitere Kindertagestätten ausgeweitet werden. Besonders interessant wären natürlich Paten, die russisch, polnisch, türkisch oder in anderen Sprachen parallel vorlesen, um gerade Kindern mit Migrationshintergrund den Weg in die deutsche Sprache und zum Lesen zu erleichtern. Vor allem aber gebührt allen Vorlesepaten, die ihre Zeit und Energie für unsere Kinder einsetzen, an dieser Stelle einmal ein herzliches Dankeschön. (SP)


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Pressemeldung zu:

Reisen am Vormittag

April 2010


Frau Irma Drerup
Reisen am Vormittag

Zu einem regelmäßigen Angebot der Bücherei St. Martin in Rheinbach gehört das Literaturgespräch, das zweimal im Jahr an mehreren Vormittage aus der Alltagswelt entführt.

Referentin ist Irma Drerup, die seit 1987 freiberuflich als Referentin für Erwachsenenbildung arbeitet. Ihr Interesse für Literatur, Psychologie, Völkerkunde, Musik, Theater, Film, Religionen und Philosophie kann sie so erfreulicherweise in die Kursangebote mit einfließen lassen.

So stellt sie im Frühjahr bevorzugt Literatur aus anderen Kulturen vor (2009 China, 2010 Griechenland), im Herbst steht eher ein psychologisch-philosophisches Thema auf dem Programm, z. B. "das sogenannte Böse", der Umgang mit Krankheit, Sterben und Tod; in der Fremde/das Fremde oder "Liebe" in ihren verschiedenen Formen. Unterschiedliche Textformen wie Romane, Erzählungen, Biographien, Theaterstücke oder Lyrik gestalten die Lesungen abwechslungsreich.

Gern kombiniert sie ein Literaturgespräch mit einem anschließenden Kino- oder Theaterbesuch, um die verschiedenen Möglichkeiten des jeweiligen Mediums herauszuarbeiten. In Zusammenarbeit mit dem Bonner "Euro Theater Central" wird die Veranstaltung "Theater erleben" angeboten. Dazu gehören ein einführendes Referat, ein gemeinsamer Imbiss in einem Restaurant, die anschließende Theateraufführung und ein abschließendes Gespräch mit Schauspielern und dem Regisseur. Für den kommenden Herbst steht "Cyrano de Bergerac" von E. Rostand auf dem Programm.

Im Literaturgesprächskreis geht es vor allem um einen lebendigen Austausch der TeilnehmerInnen über einen bestimmten Text, den in der Regel alle vorher gelesen haben. Aber auch Teilnehmer "ohne Hausaufgaben" sind willkommen. Hintergrundinformationen zu Autor, Gesamtwerk und Entstehungsbedingungen des Textes sowie gemeinsam gelesene Textpassagen geben Impulse für das anschließende Gespräch. "Diese Kursgespräche" so die Referentin "sind auch für mich eine immerwährende Inspiration."

Dass es auch den TeilnehmerInnen so geht, kann man Kommentaren entnehmen wie "Ohne den Kurs hätte ich das Buch nie angepackt oder nach den ersten Seiten weggelegt. Wie gut, dass wir darüber gesprochen haben! Es tut sich mir eine neue Welt auf!" "Das wichtigstes Ziel" so Frau Drerup "ist es, zusammen mit anderen Menschen Neues, auch Unangenehmes, Fremdes anzuschauen, sich damit auseinander zu setzen, es, soweit wie möglich, in das eigene Leben zu integrieren und dadurch ein reicheres, intensiveres Leben zu führen."

Irgendwann taucht auch immer die "religiöse Dimension" auf: So wird Literatur gleichsam zum "Sprungbrett", um sich mit den Schlüsselfragen der menschlichen Existenz zu befassen. Wie gehe ich mit Schicksalsschlägen um? Worauf vertraue ich im Leben, wo bin ich "verankert"? Wovor habe ich Angst? Wonach sehne ich mich? Welche Werte verbinden mich mit den anderen? Wie gehe ich mit meiner "dunklen Seite" um?

Die meisten Teilnehmerinnen der Vormittagskurse waren lange Zeit junge Mütter, die noch nicht wieder berufstätig sind, und Frauen im Pensionsalter. In den letzten Jahren sind auch vermehrt Männer dazu gekommen, eine "Horizonterweiterung", denn Männer denken und fühlen in vieler Hinsicht anders als Frauen, was das Gespräch noch lebendiger und vielfältiger macht.

Die Kurse finden statt in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk, Meckenheim, von 10.00 - 11.30 Uhr. Die Vormittage können auch einzeln besucht werden, die Gebühr beträgt jeweils 4 ?. Am 06. Mai steht der Krimi "Hellas Chanel" von Petros Markaris auf dem Programm. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite www.buecherei-rheinbach.de oder auf den Flyern, die in der Bücherei ausliegen. (SP)


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Pressemeldung zu:

Vorlesepaten gesucht

April 2010


Vorlesepate
Vorlesepaten gesucht

Lesen Sie gerne? Arbeiten Sie gerne mit Kindern? Dann sind Sie bei uns richtig. Wir suchen engagierte Eltern oder Großeltern, Onkel, Tanten oder Freunde, die sich ehrenamtlich als Vorlesepaten engagieren möchten.

Die Vorlesetermine werden individuell abgestimmt, Einführung und Schulungen sind inklusive. Einsatzorte sind die Bücherei und die Kindergärten und Grundschulen in Rheinbach und Umgebung. Sie erhalten Buchempfehlungen und die Bücher werden zur Verfügung gestellt.

Besonders würden wir uns über Muttersprachler in russisch, türkisch oder auch im Rheinbacher Dialekt freuen, die bereit sind, die Geschichten zweisprachig vorzustellen.

Wenn Sie mehr über diese Arbeit wissen möchten, lauschen Sie doch einfach einmal bei den "Reisen ins Geschichtenland", jeden Donnerstag vom 16.30 bis 17.30 Uhr in der Bücherei, oder sprechen Sie uns an: Frau Schulz, Tel. 02226 / 3682 und Frau Knaack, Tel. 02226 / 915 286. Oder besuchen Sie uns: Das Team der Vorlesepaten trifft sich regelmäßig zum Erfahrungsaustausch. Das nächste Treffen ist am 15.04.2010 um 10.30 Uhr in der Öffentlichen Bücherei St. Martin. Sie sind herzlich willkommen.

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Pressemeldung zu:

Ganzeitliches Gedächtnistraining

Januar 2010


Frau Thea Knaack
Da war doch noch was...

Unser Gedächnis ist bisweilen eine eigenwillige Sache und lässt uns auch gerne mal im Stich. Vor allem im Alter bedeutet dies einen Verlust an Lebensqualität. Doch hier kann geholfen werden. Ein ganzheitliches Gedächntnistraining kann die Erinnerungsleistung und Merkfähigkeit deutlich erhöhen. In der Öffentlichen Bücherei St. Martin finden in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk regelmäßig Kurse für das Gehirntraining statt.

Die Referentin Thea Knaack ist gerlernte Erzieherin für Montessoripädagogik und hat zwanzig Jahre lang einen Studienkreis Nachhilfe geleitet. Weitere Erfahrungen hat sie über Zusatzqualifiktionen in Psychomotorik und ganzheitlichem Gedächtnistrainig besonders für Senioren gesammelt. Mit ihren Kursen möchte sie vor allem die Generation 50 plus ansprechen.

Unter dem Motto "Wer rastet, der rostet" wird in ihren Kursen fleißig trainiert. Das ganzheitliche Gedächtnistrainig bezieht Körper und Geist in die Lerntechnik mit ein. Koordinationsübungen und Bewegung bereiten den Verstand auf die zu lösenden Aufgaben vor. Mit Hilfe von Memotechniken und Sinnesschulung, Geschicklichkeitsübungen und Schreib- und Rechenspielen werden im Gehirn neue Verbingungen geschaffen und verstärkt.

Eine Trainingsstunde beginnt für die Teilnehmer üblicherweise mit einem Arbeitsbogen zum logischen Denken.Dabei wird eifrig gewetteifert, wer alles schnell und richtig schafft. Anschließend geht es im Stuhlkreis um Geschicklichkeit und Reaktionvermögen. So werden z. B. beim Werfen von Würfeln blitzschnell verdeckte Zahlen addiert oder mit der linken Hand Körnersäcke aufgefangen. Rythmische Bewegungen nach Musik lockern auf.

Den derzeit neun Frauen und zwei Männern bietet sich in der kleinen Gruppe die Möglichkeit, spielerisch und mit einem hohen Spaßfaktor seine Gedächtnisleistung zu steigern und die Lebensqualität im Alltag zu erhöhen. Der letzte Kurs kam so gut an, dass von den elf Teilnehmern zehn den Kurs forstsetzen werden und ein zweiter Kurs für neue Teilnehmer zusätzlich angeboten wird.

Am 19.01.2010 beginnen in der Öffentlichen Bücherei St. Martin, Lindenplatz, Rheinbach, die neuen Kurse, zehn Mal dienstags von 9 - 10 Uhr für Neueinsteiger und von 10.15 - 11.15 Uhr für Fortgeschrittene. Die Kursgebühr beträgt 25,00 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich, Tel. 02226 / 36 82 oder koeb_st.martin_rheinbach@t-online.de.


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